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Fronleichnam 2026: Der Mensch lebt nicht nur von Brot!

Bild: Erzbistum Köln / Jonas Heidebrecht / in: Pfarrbriefservice.de

Dies ist ein zentraler Satz aus der ersten Lesung am Fronleichnamstag, aus dem Buch Deuteronomium. Das Wort „Brot“ steht für das Haben, für die materiellen Dinge, die in unserem Leben oft sehr bestimmend sind: Ich habe das erreicht! Ich habe mir das erarbeitet! Ich habe mir das verdient! Ich habe das Recht! Ich habe mehr als Du! Menschen, die in diesen „Ich habe“-Sätzen denken und leben verstehen nicht selten das eigene Leben nur in Konkurrenz zu anderen Menschen. Dann geht es nicht nur um das „Haben“, sondern um das „Mehr-Haben“. Für den Autor des Buches Deuteronomium geht es aber nicht um das „Haben“ oder „Mehr-Haben“, sondern um das „Sein“: Wer bin ich? Wer möchte ich sein? Wer kann ich sein? Wie kann mein Ich am Du des Gegenübers wachsen und somit erwachsen werden? Der Mensch ist vor allem ein geistiges und geistliches Wesen. Er hat Prinzipien; er hat Werte, nach denen er zusammen mit den anderen Menschen in Frieden leben möchte. Werte wie Gerechtigkeit, Ehrlichkeit, Respekt oder Hilfsbereitschaft. Gottes Wort, niedergeschrieben im Buch Deuteronomium, möchte den Menschen dazu verhelfen, diese Werte als gerechter Mensch zu verwirklichen, zum eigenen Wohl und zum Wohl der Gemeinschaft. Jesus Christus, ein Schüler der Tora und damit auch des Buches Deuteronomium, möchte uns in Form des Eucharistischen Brotes stärken und dazu verhelfen, diese Werte in unseren Alltagen zu verwirklichen.

Die zentrale Eucharistiefeier zu Fronleichnam beginnt am Donnerstag, 4. Juni, um 09.00 Uhr in der St. Johannes-Kirche in Greffen. 

Nach einer ausreichenden Toilettenpause – Toiletten im Pfarrheim und im Bürgerhaus stehen zur Verfügung – sind anschließend alle eingeladen, an der Fronleichnamsprozession teilzunehmen.

Die erste Station ist der Bildstock der Familie Meier zu Greffen in der Schützenstraße/Kreuzung Schwarzer Weg,
die zweite Station ist bei der Familie Strotmann.
Die dritte Station bei der Familie Paul Recker. Diese Station wird auch von den Kommunionkindern aus Greffen mitgestaltet.
Die vierte und letzte Station ist an der St. Johannes-Kirche, die von den Kindern der Kindertageseinrichtung St. Johannes mitgestaltet wird. 

Nach der Prozession sind alle zu einem Imbiss und zu Getränken eingeladen.

Pfarrer Franz Josef Backhaus