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20.05.2012 19:30 Eröffnungskonzert der VIII. Orgelfestwochen Es spielt Prof. T. A. Nowak (Münster) |
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23.05.2012 19:30 Konzert für Gesang und Orgel Lieder der Deutschen Hochromantik |
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30.05.2012 17:30 Orgelkonzert für Kinder Die fürchterlichen Fünf |
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03.06.2012 19:30 Abschlusskonzert der VIII. Orgelfestwochen Es spielt Domorganist Prof. Winfried Bönig (Köln) |
Aus der Geschichte unserer PfarrgemeindeVon Alters her gab es in Harsewinkel die Katholische Kirchengemeinde St. Lucia. Der Stadtkern gruppierte sich Ringförmig um das Kirchengebäude. Durch die explosive Entwicklung der Bevölkerungszahlen in den fünfziger und sechziger Jahren stieg die Zahl der Katholiken auf nahezu 9000 an. Die Gemeinde wurde unübersichtlich, eine menschennahe Seelsorge war kaum noch möglich. So gab es seit Anfang der sechziger Jahre Überlegungen und Bestrebungen, im damaligen Schwerpunktbaugebiet des "Rövekamp" eine neue Pfarre mit eigener Kirche zu gründen. Mit diesem Auftrag wurde Kaplan Karl-Gerd Haggeney nach Harsewinkel versetzt. Schon bald nahm die Planung der neuen Pfarrei feste Formen an. Sie sollte das bereits erwähnte Rövekampgebiet umfassen, die Bauerschaft Überems und den westlichen Teil der Bauerschaft Rheda, wobei die Bahnlinie Harsewinkel - Versmold und der Moddenbach als Pfarrgrenze festgelegt wurden. Die entsprechenden Gremien der Lucia-Pfarre und ein aktiver Kern von Mitgliedern der neuen Pfarrei standen Kaplan Haggeney bei allen Planungen und Iniativen zur Seite. Schon ab Mai 1964 erteilte das Bischöfliche Generalvikariat die Genehmigung, in der Paulushalle der Overbergschule Werktagsschulgottesdienste abzuhalten. Nach der Fertigstellung der Realschule wurde nun auch sonntags im Atrium der Schule die hl. Messe gefeiert. So wuchs schon mehrere Jahre vor der Fertigstellung der Paulus-Kirche ein echtes Pfarrbewusstsein. Alle zuständigen Gremien beschlossen, dass die neue Pfarrei und das zu errichtende Gotteshaus den Namen des Völkerapostels Paulus tragen sollten. Aus den eingereichten Kirchenbauentwürfen wurde der Plan des Kölner Architekten Hans Schilling ausgewählt, dessen Konzeption einer Kirchenburg den meisen Anklang fand. Unter großer Opferbereitschaft der Harsewinkeler Katholiken, der Mutterpfarrei, des Bistums und der politischen Gemeinde entstanden die Kirche und das Pfarrheim; das Bistum ließ das Pfarrhaus errichten. In einer Feierstunde am 24. Juli 1966 wurde der Grundstein zur Kirche gelegt, nachdem die Bauarbeiten am 01. Juli 1966 begonnen hatten. Am 09. September 1967 konsekrierte Weihbischof Heinrich Tenhumburg (bald darauf Bischof von Münster) das neue Gotteshaus und übergab es der Gemeinde. Zugleich wurde die Paulus-Gemeinde ein seelsorgerisch selbstständiges Pfarrrektorat unter Leitung von Pfarrrektor Haggeney. Am 15. Februar 1968 erfolgte die Erhebung zur Pfarre; am 17. März wurde Karl-Gerd Haggeney als Pfarrer in St. Paulus eingeführt. Am 24. März 1968 wurde der erste Kirchenvorstand gewählt, am 05. Mai 1968 das erste Pfarrkomitee. Alle Gremien und Gruppen gingen nun daran, ein lebendiges Gemeindeleben zu entfalten und die rund 3000 Gemeindemitglieder an die neue Gemeinde zu binden. |