
St. Lucia HospitalIm Jahre 1899 wurde das St. Lucia Hospital in Harsewinkel gegründet. Es ist Ausdruck der wachen, tatkräftigen Nächstenliebe, die den Kranken „ohne Ansehen der Person“ Heilung und Pflege anbot. Vom Glauben erfüllt waren vor 100 Jahren diejenigen, die das Startkapital für die Grün-dung zur Verfügung stellten. Zum Zeitpunkt der Eröffnung verfügte das Haus über ca. 20 Betten, jeweils zur Hälfte für Frauen und Männer. Es fungierte von Beginn an auch als Alten- u. Pflegeheim. Am bis heute tradierten Namen „Hospital“ läßt sich gut der auf dem christlichen Glauben fußende, zeitlos gültige Auftrag eines katholischen Krankenhauses erklären. Im Vordergrund steht die Hilfe der Armen, Alten und Kranken und ihnen einen Ort der Geborgenheit und ein Zuhause auf Zeit zu bieten. Heute ist das Krankenhaus dem Gütersloher St. Elisabeth Hospital angegliedert. Am 01.01.1981 trat der Nutzungsvertrag in Kraft. Ausschlaggebend für den Verlust der Selbstständigkeit waren vor allem die allgemeine ökonomische Entwicklung im Gesundheitswesen sowie die krankenhauspolitischen Vorgaben der Landesregierung. Der Schwerpunkt des Hospitals ist die Geriatrie. Diese stützt sich auf drei Säulen:
Das bedeutet, dass Patienten von Beginn an so behandelt werden, dass ihre Mobilität und Selbstständigkeit erhalten bleibt. Mit Blick auf die Zukunft hat sich das Hospital auch nach außen geöffnet und for-ciert dieses weiter. Die ambulanten Versorgungsangebote der Klinik Physikalische Therapie, Ergotherapie und Logopädie werden ergänzt durch die im Haus ansässige private logopädische Praxisgemeinschaft, die sich auf die sprachheilkundlichen Probleme von Kindern spezialisiert hat. Zusätzlich ist geplant, eine pädiatrisch ausgerichtete Ergotherapie im Haus anzusiedeln. Niedergelassene Ärzte haben die Möglichkeit, die Infrastruktureinrichtungen mitzubenutzen. Die vielfältigen Kurse im Bereich der Physikalischen Therapie Babyschwimmen, Schwangerengymnastik, Watsu-Wassertherapie und die Nutzung der Einrichtungen, insbesondere des Bewegungsbades, durch diverse Selbsthilfegruppen (z. B. Rheumaliga) machen die Einrichtung darüber hinaus lebendig und abwechslungsreich. |